Dienstag, 15. Februar 2011

Queenstown

Arrowtown ist ein historisches Doerfchen mit schoenen alten Gebaeuden, wo wir im Remarkable Sweets Shop zum ersten Mal "fudge" probierten. Eine unglaublich gute Suessigkeit bestehend aus Butter, Zucker und allem, was auf den Hueften bleibt.
Queenstown ist die Abenteuerhauptstadt Neuseelands wenn nicht sogar der Welt. Alle Aktivitaeten, die das Adrenalin sprudeln lassen, finden sich hier: Bungy Jumping, Fallschirmspringen, Downhill Biking, Jagen, Jetbootfahren, usw. Wir gingen wandern (man wird halt auch aelter - den 134 m Bungysprung in der Nevisschlucht hab ich ja schon als Teenie gemacht, das beeindruckt mich nicht mehr..:-)). Das Einzige, was unser Adrenalin ein bisschen in die Hoehe trieb, waren die ungefaehr 1000 Fliegenpilze, die den steilen Weg nach oben saeumten und dann natuerlich die Aussicht auf dem Gipfel. Am Abend ging's in die Worldbar auf ein Bierchen. Praktisch nichts hat sich veraendert hier in 7 Jahren, ausser dass es nur die halbe Menge an Bier brauchte fuer einen stattlichen Kater am naechsten Morgen.

Arrowtown is a cute historic town where we went to the Remarkable Sweets Shop to try fudge, the nicest sweet ever made of butter, sugar and everything else that sticks to your hips.
Queenstown is the adventure capital of NZ or even the whole world. All the nice activities that let the adrenalin shoot up can be booked here as bungy jumping, sky diving, downhill biking, jet boat cruises or even going on the hunt. We just went for a simple hike (we're getting older, yes -  the 134m bungy jump was already done 7 years ago, peanuts!!) The only thing that raised our feelings a bit were the 1001 fly agarics poping up along the pathway. The best anyhow was the summit from which we had a marvellous view over the lake.
A bit exhausted from the day we still went on the piss in the "World Bar" in which nothing has changed since the last time M. was here. They still serve the drinks in bloody tea pots. Nice. The only difference was the hardly bearable hang-over the next day, compared to the visit 7 years ago.



sheep shagger
 



South West Coast

Diese Kueste ist wahrscheinlich die englischste von allen: Regen, Nebel, kalter Wind und das alles mitten im Sommer. So ist das halt hier, all das schlechte Wetter von Marlborough muss sich ja irgendwo niederschlagen. Wir haben uns wasserfest eingepackt und die Pancake Rocks im Eiltempo angeschaut. Die Felsformation schaut aus, als ob zig Pfannkuchen aufeinander gestapelt worden waeren. Das ist hier uebrigens immer so, dass Dinge danach benannt werden, wie sie aussehen oder wie sie zuerst von Captain Cook genannt wurden. Es gibt beispielsweise die Doubtless Bay (etwa "Zweifellosbucht", die so heisst, weil Cook in seinem Notizheft vermerkte, dass es sich hier "zweifellos um eine Bucht handelt").
Dass Neuseeland's Natur vielfaeltig ist, wird einem spaetestens klar, wenn man weiter in den Sueden faehrt und die beiden hauseigenen Gletscher besucht, den Franz Josef (diesmal nach dem oesterreichischen Kaiser benannt) und den Fox Gletscher. Anders als unsere Gletscher soll der Franz Josef jedes Jahr um einige Meter wachsen. Er wird von einer Unmenge Touristen beklettert, umwandert und sogar aus der Luft geknipst. Eine echte Beruehmtheit also. Noch eindruecklicher als den Gletscher fanden wir allerdings die Bushwalks, die man rundherum machen kann. Man kommt sich vor wie im Film Avatar, und es haette uns nicht erstaunt, wenn ein Dinosaurier ums Eck gestapft waere.

This coast could easily be a British coast: rain, fog, cold winds in the midst of summer. That's just the way it is here, all the bad weather from Marlborough has to go somewhere actually. We dressed waterproof and rushed past the pancake rocks. They look as if heaps of pancakes were stapled on top of each other. It's very often the case that things were named after the way they look or they carry the name Captain Cook gave them. There's for example the Doubtless Bay which is called so because Cook wrote in his notebook "it's doubtless a bay" when he was there.
NZ's nature is really diverse. You realize when you drive further south and visit the two glaciers there, the Franz Josef (this time named after the Austrian emperor and the Fox glacier. Not like other glaciers Franz Josef is said to grow a few meters every year. It's visited by hordes of tourists doing hikes on and around it and even fly over it. It's a real celebrity.
We were even more impressed by the bushwalks we did. The forest is rather like a jungle and we felt like in on Avatars planet. We wouldn't have been surprised if a dino suddenly would have sneeked round the corner.














Montag, 14. Februar 2011

Marlborough Region

Das Abenteuer Suedinsel begann fuer uns bereits mit der Fahrt auf der Faehre von Wellington nach Picton. Bongo wurde im Bauch des Dampfers verstaut und wir genossen das immer besser werdende Wetter auf dem Deck. Die Marlborough Sounds sind lauter kleine Fiorde am Nordende der Suedinsel. Diese Region bekommt dank die meisten Sonnentage in ganz Neuseeland ab, dies macht sie zu einem idealen Weinanbaugebiet. Unser erster Ausflug fuehrte uns dann auch direkt zu einigen guten Weinkellern, wo wir die edlen Tropfen testen konnten. Exquisit!

The adventure Southisland began for us already with the ferry cruise from Wellington to Picton. Bongo was put into the depth of the big vessle and we enjoyed the ever improving weather on deck. The Marlborough Sounds are a lot of little fiords at the northend of the southisland. The region is one of the sunniest in NZ which makes it an ideal place to grow wine. So our first trip lead us straight to some very good winecellars for some great winetasting. Delicious!






Wellington

Windy Welly macht seinem Namen alle Ehre. Richtige Sturmboehen wehen uns entgegen, als wir in der Hauptstadt ankommen. Trotzdem lassen wir uns einen Besuch im Botanischen Garten mit seinen vielen verschiedenen Pflanzen nicht nehmen. Und siehe da, wir fangen das perfekte Bild ein (siehe das erste Bild): das Kringel eines Silberfarns, eines der Wahrzeichen Neuseelands. Ausserdem bestaunen wir ein Gartenbeet voller Peterli, das haben wir so auch noch nicht gesehn. Als wir durch die Cuba Street schlendern, kommen uns lauter lustige Gestalten entgegen und fragen wir uns, ob hier wohl Karneval gefeiert wird. Aber das lustige Treiben hat andere Gruende: an einem Wochenende im Jahr werden in Wellington die Sevens Spiele ausgetragen. Das sind Rugbyspiele, bei denen immer nur 7 Spieler pro Mannschaft (anstatt der obligatorischen 15) auf dem Platz sind. Weshalb sich die Zuschauer dafuer verkleiden und schon vorher kraeftig betrinken, blieb uns jedoch ein Raetsel. Spass macht's allemal. Ein Besuch im Nationalmuseum Te Papa (wie die meisten Museen hier gratis) durfte auch nicht fehlen. Wir wanderten durch die riesige Ausstellung, wo man alles Wichtige ueber NZ lernen kann. Besonders gestaunt haben wir ueber den Riesenkraken, den eine Kiwiexpedition im Meer vor der Antarktis an den Haken bekam. Ein monstroeses Vieh, fuer immer verewigt in Formalin. Spooky.

Windy Welly was as windy as one would expect from its name. Heavy winds were blowing against us when we arrived in NZ capital. However, we still enjoyed the botanic gardens and saw many floweres, trees etc. and then we even found the perfect silver fern, the main symbol of new zealand. The canon had it within seconds (see first image). Suddenly we discovered a parsley bed which we also haven't seen so far.
When we roamed through Cuba Mall we've seen dodgy people in th street, funny dressed. They seem to be on the piss for quite a while allready. After a short investgation we found out that it's all about the 7-games which is a rugby tournament where only seven players are on the field. We could only do an educated guess why people dressed up and got shit drunk for that event. It's fun anyway!
We couldn't miss a visit in the national museum "Te Papa" where we learned pretty much everything we wanted to know about New Zealand. Besides the maori culture and the english conquerors there was also a giant squid to be seen. It was captured by accident by a fisher boat near antarctica. Now the little beastie was made immortal with formalin. Spooky!








 


Rotorua & Tongariro Nationalpark

Auch wenn es in Rotorua keinerlei Ortsschilder gaebe, wuerde man merken, dass man hier ist, sobald man in die Naehe des Zentrums faehrt: ein schwefliger Duft nach faulen Eiern haengt hier ueberall in der Luft. Der Grund dafuer ist die vulkanisch aktive Erde hier. Es finden sich verschiedenste Mineralien, Geysire und heisse Schlammpools auf engstem Gebiet. Die Erdkruste scheint hier hauchduenn zu sein, so dass es immer wieder vorkommt, dass die Erde "aufplatzt" und ein neuer Geysir geboren wird. Wir haben das Thermalvillage Wakarewarewa besucht (dessen korrekter Name ca. 3 Mal so lang ist), ein Maoridorf, in dem die heissen Quellen noch als Kueche, Bad und Waschmaschine genutzt werden. Das typische Hangi, mit einem Dampfofen gekochter Mais, schmeckt vorzueglich. Am Ende unserer Tour haben wir eine Vorstellung mit traditionellen Liedern und Taenzen, natuerlich mit dem bekannten Haka wardance genossen. Ziel eines jeden Haka ist es, den Feind durch Tanz und Gesten so einzuschuechtern, dass er von selbst abzieht und es gar nicht erst zum Kampf kommt. Sollte man sich mal merken, diese Methode koennte sich auch in andern Gebieten als nuetzlich erweisen..
Weiter ging's am naechsten Tag ins Thermal Wonderland, oder so.. Viele verschiedene Pools in allen moeglichen Farben und mit Champagnerbubbles, brodelnde Schlammbaeder und noch ein Geysir wollten entdeckt werden. Sehr eindruecklich.
Das naechste Highlight unserer Campertour sollte der beruehmte Tongariro Nationalpark werden mit seinen drei Vulkanen. Leider machte uns der Regen einen Strich durch die Rechnung, so dass wir von den Bergen nur die Basis sahen. Haett's keinen Nebel gehabt, haetten wir den Mount Doom aus Herr der Ringe gesehen, aber so muessen wir ihn halt auf DVD anschauen. Jaeh nu. Fuer eine kleine Wanderung in der Heidelandschaft hat's dann aber doch noch gereicht.

Also if Rotorua wouldn't have any Welcoming sign, one would shurely recognize the typical smell of sulfur which reminded us to fouleggs. The reason for that effect is the volcanic active area around Rotorua with many geysers, hot pools, mud pools and the many minerals like arsenide, sulfur, manganese oxide and the like. Earths outer crust seems to be as thin as a sheet of paper and whenever it bursts open, a new geyser is born. We have visited a so called thermal village where the Maoris still use the geothermal heat to cook corn (Hangi) and take a morning bath. At the end of our tour we were presented a Haka, a war dance which purpose it ist to actually just scare the enemy and make him walk away so no blood would be spilled.
The next we visited another geothermal active park, the thermal wonderland, whatever that means. Another few colored pools, geysires, mud ponds and champagne bubbles wanted to be discovered. Very impressive.
The next highlight a bit further south should be the famous Tongariro National Park. There a three volcanos that could have seen were not the thick clouds covering the whole lot. Without the fog, we would have seen Mt. Doom from Lord of the Rings but now we have to see on DVD. Fuck it! However, the weather was good enough for a small hike through the bushes.