Mittwoch, 1. Dezember 2010

Valparaiso

Dieses Staedtchen ist uns direkt ans Herz gewachsen. Um die kleine Bucht mit einem Handelshafen schmiegen sich viele Huegel voller bunter Haeuser zwischen verwinkelten Gaesschen. Man sagt, Valparaiso sei die Stadt der Traeumer und Denker, was beim Ausblick auf's Meer und auf die Huegel nicht schwer faellt zu glauben. Es gibt viele antike Aufzuege (Baujahr um die Jahrhundertwende), in denen man eine kleine Zeitreise machen kann. Im "Maison du Filou", unserem Hostal auf dem Cerro Concepción, waren wir bei einem echten Weltenbummler zu Gast: Fabien, von Haus aus Franzose, hat schon in Neukaledonien, Franz. Guaiana, Kolumbien und Fidji seine Zelte aufgeschlagen. Zur Zeit bringt er die kleine Pension auf Vordermann und wir haben uns bei ihm sofort wie zu Hause gefuehlt. Seine selbstgemachte Erdbeerkonfi vermissen wir jetzt schon! :-)

This little town got a place in our hearts right away. Around the bay with a trading harbor, many hills with many colourful houses and tiny streets are caracteristic for town. It isn't hard to believe that Valparaiso is known as the city of dreamers and intellectuals when enjoying the beautiful views of the sea and the hills. One is able to make a trip back in time when using the "antique" elevator up the hills. 
We were guest in a very special house owned by a rather funny french lad who used to lived in New Caledonia, French Guyana, Colombia and Fidji. He tuning his little hostel at the moment and we felt home immediately. We already miss his wonderfully done, homemade strawberry jam.

















Fuer Michael Roellin:
Dann machten wir noch eine Entdeckung der sehr besonderen Art: WIR HABEN ZWEI STADTBUSSE DER MARKE         F.B.W.       ENTDECKT. Diese waren frueher in der Stadt Zuerich unterwegs und waren immer noch mit den original Schildern und F.B.W.-Acessoirs bestueckt (Gas Pedal, Steuerrad, Schalterli, Radnaben etc.). Natuerlich sind wir gerade eingestiegen und eine Station gefahren, was fuer ein Ereignis.






Santiago D. C.

Santiago ist keine wirklich aussergewoehnliche Stadt, es gibt aber ein paar schoene Flecken, so zum Beispiel den Cerro Santa Lucia - ein Park in Huegelform, Cerro San Cristobal - etwas hoeher und mit einem guten Ausblick ueber die Stadt und die Berge im Hintergrund, das Bellavista-Viertel mit vielen Strassenbildern und Kuenstlerateliers und als letztes Special: das Haus von Pablo Neruda. Dieser Herr ist Chile's beruehmtester Poet (keine Bange, wir haben ihn vorher auch nicht gekannt) und ein begnadeter Sammler der verschiedensten Kuriositaeten. Eine Tour durch eines seiner Wohnhaeuser (davon gibt's 3 im Land) ist sehr unterhaltsam und absolut empfehlenswert.

Santiago isn't an extraordinary city but there are a few hot spots: Cerro Santa Lucia is a hill-shaped park, Cerro San Cristobal is a higher hill that has a good view over the whole city and the surrounding mountains and the Bellavista area is very bohemian like with streetart all over it. The last special is the house of Pablo Neruda. He's Chile's most famous poet (don't feel ashamed, we didn't know him before eighter) and a collector of curiosities of all sorts. A tour through one of his houses (there are 3 in the country) is very entertaining and we would absolutely recommend.












Bienvenidos a Chile!

Wir haben Argentinien Goodbye gesagt und sind ueber die Anden nach Santiago de Chile gereist. Chile ist wohl das Land mit den strengsten Zollbeamten der Welt, jedenfalls nehmen sie die Vorschriften sehr ernst: nicht nur kontrollierten sowohl das Handgepaeck aller 60 Passagiere mit dem Scanner, sie nahmen sich auch die Zeit, den gesamten Bus mit Spuerhunden zu durchkaemmen und den Gepaeckraum mit dem grossen Gepaeck bis auf's letzte Stueck aus- und danach wieder einzuraeumen. Dies alles, um sicherzugehen, dass niemand einen frischen Apfel ins Land einfuehrt! Die ganze Prozedur (inkl. Passkontrolle versteht sich) dauert dann so an die 2 Stunden und dann bist du im Land - wir haben uns selbst auf die Schultern geklopft! :-)

We said goodbye to Argentina and drove over the Andes to Santiago de Chile. Chile's border police is probably the most rigid in the world as they take their regulations very serious: not only did they control the handluggage of all 60 passengers by x-ray, they also took their time to inspect the whole bus with sniffling dogs and would also take ALL the luggage from the trunk out and load it back in, just to make sure nobody's bringing a fresh apple to the country! The whole procedure (including passport control) lasted approximately 2 hours and then - we entered the country. We were very proud!